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Vergleich zur Hausratversicherung

Die Hausratversicherung, die in die Gruppe der Sachversicherungen gehört und zu den freiwilligen Versicherungen zählt, schützt alle beweglichen Gegenstände, die sich im Haushalt des Versicherungsnehmers befinden. Zum Hausrat gehören somit alle Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, angefangen bei den Möbeln über Geräte wie Fernseher oder Kühlschrank bis hin zu Geschirr, Kleidung oder Lebensmitteln. Die Hausratversicherung sieht dann eine Versicherungsleistung vor, wenn es zu Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, Diebstahl, Raub und Vandalismus kommt, wobei die Definitionen in der Versicherungspolice genau festlegen, wann ein Schaden vorliegt und reguliert wird. Die Versicherungsleistung erfolgt durch das Ersetzen des Wertes des Hausrats, wobei in der Regel der sogenannte Wiederbeschaffungswert versichert ist.

Die Höhe der Absicherung kann der Versicherungsnehmer meist frei wählen, die vereinbarte Deckungssumme legt allerdings die Obergrenze für die Versicherungsleistung fest. Wählt der Versicherungsnehmer eine niedrigere Deckungssumme als der Hausrat wert ist, spricht man von einer Unterversicherung. Um diese zu verhindern, bieten einige Versicherer an, die Deckungssumme anhand der Größe der Wohnfläche zu ermitteln. Allerdings erfolgt die Schadensregulierung auch immer nur in Höhe des tatsächlichen Wiederbeschaffungswertes, unabhängig davon, ob die Deckungssumme höher ist als der Wert des Hausrats. In den meisten Fällen ist es jedoch möglich, den Wert des Hausrats und die Deckungssumme im Verlauf der Versicherungsdauer anzupassen und entsprechend nach unten oder nach oben zu korrigieren. Ausschlaggebende Faktoren für die Höhe der Versicherungsprämie sind die vereinbarte Deckungssumme, der Versicherungsumfang sowie der sogenannte Versicherungsort. Der Versicherungsort bezeichnet den Ort, für den die Versicherung abgeschlossen wird. Befindet sich dieser in einer Gegend, in der beispielsweise häufig Einbrüche verzeichnet werden oder in einem hochwassergefährdeten Gebiet erhöht sich die Versicherungsprämie entsprechend dem erhöhten Risiko. In aller Regel erstreckt sich der Versicherungsschutz neben der eigentlichen Wohnung auch auf die dazugehörigen Nebengebäude wie Keller, Geräteschuppen, Gartenhäuser oder Garagen. Durch eine sogenannte Außenversicherung ist auch der Hausrat versichert, der sich vorübergehendend nicht am eigentlichen Versicherungsort befindet.

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