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Hilfe beim Schnarchen

Millionen Bundesbürger kennen das nächtliche Problem aus eigener Erfahrung: der Partner schnarcht. Verzweifelt werden immer wieder Hausmittel versucht, um das Schnarchen zu unterbinden. Schließlich bereitet andauerndes Schnarchen nicht nur Mitbewohnern schlaflose Nächte, sondern kann auch durchaus zum Ernst zu nehmenden Gesundheitsproblem werden. Das Schnarchen kann nämlich aufgrund des dadurch entstehenden Sauerstoff-Mangels zu einer konstanten physischen Belastung führen. Oftmals ist erkennbar, dass vor allem übergewichtige Personen unter dem Schnarchen leiden. Diese Gruppe leidet ohnehin häufig an Bluthochdruck, schlechtem Herz-Kreislauf-System oder hohen Cholesterin- und Blutfettwerten. Hinzu kommende Unruhe- und Erschöpfungszustände, die durch das Schnarchen entstehen können, gefährden solche Personen dann besonders.

Doch es gibt Möglichkeiten, um Hilfe beim Schnarchen zu finden. Zwischenzeitlich stehen Betroffenen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die ausgetestet werden können. Viele davon bringen eindeutig positive Ergebnisse hervor. Neben schulmedizinischen Therapien können auch Ansätze aus der Homöopathie und der Naturheilkunde in Anspruch genommen werden, um die Beschwerden zu lindern und Hilfe beim Schnarchen zu finden.

Besonders bekannt sind Spritzen gegen Schnarchen oder Zahnschienen. Eine Spritze bewirkt, dass das Gaumengewebe im hinteren Rachenraum vernarbt und das beim Schnarchen rasselnde Gaumensegel stabilisiert. Eine Zahnschiene wurde speziell von Zahnärzten und Schlafspezialisten entwickelt. Ziel der Schiene ist es, die Atemwege freizuhalten und die Zunge in vorderer Position zu halten, um ein Schnarchen zu unterbinden und eine freie Atmung zu ermöglichen. Beide Therapien führen beim Großteil der Schnarchpatienten zu sehr guten Erfolgen. Darüber hinaus gibt es noch interessante Verfahren wie die Radiofrequenz-Therapie, interoral wirkende Prothesen oder auch Luftstrom-Therapien. Welche Behandlungsmöglichkeit sinnvoll ist, sollte im jeweiligen Einzelfall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Welche Kosten für eine Behandlung zur Hilfe beim Schnarchen von der Krankenversicherung übernommen werden, hängt von der jeweiligen Kasse und der Therapieform ab. Generell ist die PKV jedoch in ihren Leistungen der GKV weit voraus und übernimmt eine wesentlich größeren Anteil an den Kosten. Auch Naturheilverfahren und Homöopathie werden von der PKV unterstützt, wohingegen sich die gesetzlichen Kassen in der Regel nur auf die Übernahme schulmedizinischer Leistungen einlassen. Am besten ist es, bereits vor Beginn einer Therapie direkt bei der Krankenkasse nachzufragen, ob und in welchem Umfang Behandlungskosten übernommen werden können.

 

 

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