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Eine Autoversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss jeder Autofahrer abgeschlossen haben. Sie zahlt bei allen Schäden, die der Fahrer anderen Personen zufügt oder wenn er Sachschäden verursacht. Das eigene Auto ist aber nicht gegen Schäden versichert. Obwohl die Kfz-Haftpflicht also nur Schäden abdeckt, die durch den Autofahrer für andere Verkehrsteilnehmer entstehen, sind die Policen für Fahranfänger oft extrem teuer.

Manche Autoversicherungen wollen von Fahranfängern einen Jahresbeitrag von über 2.000 Euro oder noch viel mehr, nur für die Haftpflicht. Da kostet die Versicherung gleich im ersten Jahr manchmal mehr als der eigene Wagen. Für diese Preise gibt es aber auch gute Gründe: Bei 40 Prozent aller Autounfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit sitzen Fahranfänger hinter dem Steuer. Auch bei den Unfällen wegen Alkoholeinflusses haben junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren einen Anteil von ganzen 34 Prozent. Es gibt aber einige Schlupflöcher, durch die der Führerscheinneuling doch noch an einen verhältnismäßig günstigen Vertrag kommen kann.

Nur bei wenigen Arten von Versicherungen besteht zudem so viel Verhandlungsspielraum wie bei der Kfz-Versicherung für Anfänger. Schließlich kann der junge Autofahrer ohne Geld sich innerhalb weniger Jahre zum solventen Arbeitnehmer wandeln, der für die Versicherung zum Traumkunden wird. Wenn ein Fahranfänger ganz alleine eine Autoversicherung sucht, dann muss er meistens 230 Prozent des Basisbeitrags zahlen. Sobald er sich aber in die Kfz-Versicherung eines Verwandten einklinkt, sinkt der Beitrag erheblich. Bei der Elternregelung ist der Fahranfänger selbst der Versicherungsnehmer, aber er tritt in die gleiche Versicherungsgesellschaft ein wie ein Elternteil. Das gleiche kann er auch bei anderen Verwandten, zum Beispiel Oma und Opa, tun. Bei dieser Variante kann er selbst einen Schadensfreiheitsrabatt aufbauen, den er später, bei einem Anbieterwechsel, mitnehmen kann. Damit ist er nicht auf Dauer an seine Verwandten gebunden.

Hierbei sinkt der jährliche Beitrag für die Haftpflicht-Versicherung meistens auf 140 Prozent oder weniger. Die Eltern können den Wagen ihres Kindes aber auch als Zweitwagen anmelden. Dann ist häufig noch mehr Rabatt möglich. Dafür kann der Nachwuchs aber keinen Schadensfreiheitsrabatt aufbauen und bei einem Unfall könnte auch der Versicherungsbeitrag für den Erstwagen steigen. Die Eltern können auch zusammen mit dem Jugendlichen den Anbieter wechseln und darauf hoffen, dass die Versicherung ihnen günstige Konditionen anbietet, weil er gleich zwei neue Kunden auf einmal erhält. Bei einem Vergleich der Autoversicherungen findet bestimmt jeder junge Fahrer eine bezahlbare Versicherung für seinen fahrbaren Untersatz. Eine andere Sparmöglichkeit wäre der Autoversicherung Tarifrechner, mit dessen Hilfe man hunderte Euro im Jahr sparen kann.

 

 

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